Archive for November, 2007

Von Lima weiter Richtung Norden

Nach 4 Tagen in Lima war es dann auch genug und wir sind weiter Richtung Norden gefahren in eine Stadt die Trujillo heisst und Ruinen von der alten Chimu Kultur aufweist. Da wir aber mal wieder kurz krank wurden konnten wir dort nicht sehr viel unternehmen und haben uns nur die alte Lehmziegelstadt angeschaut und nicht mehr die Lehmziegelpyramiden. War eigentlich ganz nett aber auch nicht spektakulaer, sah halt eher aus wie rundgelutschte Mauer als wie Lehmziegel, da war wohl der Regen schuld und 9/11 und die globale Erderwaermung. Also nichts wie raus aus dieser doch etwas trostlosen Stadt und endlich mal an den Strand mit warmen Wasser und Sonne. Die gabs auch in Mancora, aber leider waren wir immer noch krank und haben uns vier Tage mal richtig auskuriert mit Dietessen und Antibiotikum und allem drum und dran. Das war auch wirklich notwendig und trotzdem konnten wir die Tage dort auch ein wenig geniessen mit Sonnenbaden und ich hab mir auch mal einen Surflehrer gegoennt der mir gezeigt hat wie man ein bissle auf den Wellen reiten kann. Das hat auch Spass gemacht aber ich muss noch oefter Surfen gehen um wirklich behaupten zu koennen ein echter Surfer zu sein……….

Von Arequipa bis Lima

Ab jetz geht es in deutsch weiter, wesentlich effektiver fuer mich und fuer manch anderen vielleicht auch. Nachdem wir auf Machu Picchu waren sind wir wieder zurueck nach Cusco gefahren und von dort weiter nach Arequipa. Die Stadt liegt weiter suedlich und liegt auf dem Weg der Gringo Tour. Die Gringo Tour beschreibt im wesentlichen den Weg, den viele Touristen einschlagen und wir sind da keine Ausnahme. Bedingt durch die Lage von Arequipa ist es dort ein wenig waermer als im Rest des Landes (mit Ausnahme des Nordens). Dort blieben wir einen Tag in einem Hostel das The Point heisst und in Peru gibt es zwei Hostels die miteinander um die Gunst der Backpacker konkurrieren, The Point und Loki. Beiden ist gemein, das sie fuer Backpacker und deren unheimlichen Drang nach Spass und saufen versuchen gerecht zu werden. Das schaffen sie auch sehr gut. Von dort haben wir eine zwei Tages Tour in den Colca Canyon unternommen, der beruehmt fuer seine tiefen Schluchten und den Nationalvogel der da Condor heisst. Die Tour war ein bisschen langweilig und der Tourguide (wir nannten sie Esmeralda) war ziemlich anstrengend. Dafuer lohnte sich aber die wunderbare Aussicht und wenn man so einen riesen Vogel gleiten sieht ist das sehr anmutig. Man sollte die Voegel jedoch nicht mit dem Fernglas betrachten, denn genauer hingesehen sind die verdammt haesslich.

Von Arequipa gings ueber Nacht nach Nazca, morgens angekommen sind wir sofort in ein Flugzeug und ueber die Nazca Linien fuer 50 Dollar pro person geflogen. Vielen wird dabei schlecht, weil es in einer kleinen Cessna fuer 4 Personen war und der Franzose der mit im Flugzeug sass hat auch schon gleich nach dem Start die Tuete vor sich in die Hand genommen und seinen Mageninhalt entleert. Interessanterweise hat er es kotzenderweise noch geschafft zu fotografieren. Ich hab mich die ganze Zeit wie ein kleines Kind gefreut, Fotos gemacht und den Entschluss gefasst auch eines Tages eine kleine Cessna haben zu wollen. Nach dem Flug sind wir weiter nach Ica gefahren und von dort in die Oase Huacachina. Schoen zum relaxen und Sandboard fahren (Siehe Fotos). Eigentlich glaubt man der Szenerie nicht so ganz, wenn man mit dem Bus in Ica ankommt, aus dem Fenster chaut und meterhohe Sandduenen sieht, aber es war Wirklichkeit (habe kein Bier getrunken:)). Dort haben wir ein paar Tage verbracht und sind dann weiter nach Pisco gefahren um von dort aus die Seeloewen auf der Paracashalbinsel zu beobachten. Pisco gab ein richtig trauriges Bild ab und die Spuren des grossen Erdbebens waren deutlich zu sehen. Nach dem Besuch der Paracashalbinsel gings nach Lima, der Hauptstadt von Peru. Eigentlich gibt es dort nicht sehr viel zu sehen und wir haben die Zeit hauptsaechlich zum entspannen, shoppen und Party feiern (Halloween) genutzt.